Bücher

Der gesunde Kranke

Bücher die mir bei meiner Diagnose geholfen haben

 

 

Hier ist eine Auflistung mit Büchern, die mir bei meiner Diagnose geholfen haben. Manche haben mir Hoffnung gegeben und durch andere konnte ich mich informieren und eigene Strategien gegen den Krebs entwickeln

 

"Wieder Gesund werden" von O. Carl Simonton

 

Dieses war das erste Buch was ich mir nach meiner Diagnose zugelegt hatte.

Im Großen und Ganzen wird hier der Placebo Effekt genutzt um die Selbstheilungskräfte zu steigern. Dazu wird eine CD mit geführter Meditation geliefert. Dabei geht es erst um die Entspannung und später soll man sich vorstellen wie der Körper den Krebs besiegt und meine eine wunderschöne Zukunft hat.

Neben dieser Meditation wird an einigen Beispielen gezeigt, wie die Psyche doch den Krankheitsverlauf verändern könnte. Und dass es den Placebo und den Nocebo Effekt gibt streiten auch Schulmediziener nicht mehr ab. Durch eine positive Einstellung alleine kann man den Krebs vielleicht nicht besiegen, aber es wirkt sich bestimmt positiv auf den Verlauf aus. Und im "schlimmsten" Fall hat man "nur" seine verbleibende Zeit glücklicher verbracht... und das ist doch was wert!

Noch was persönliches: Ich habe mir während der Bestrahlung immer vorgestellt wie eine riesige Kanone auf den Tumor schießt und die gesunden Zellen unbeschadet bleiben. Ob es daran lag, dass ich keinerlei Nebenwirkungen hatte wird man nie festellen können, aber es hat mir auf jeden Fall geholfen psychisch besser mit allem klar zu kommen.

Klare Empfehlung für das Buch!

 

Krebszellen mögen keine Himbeeren

 

In diesem Buch habe ich die meisten Tipps für eine Ernährung gefunden, die es dem Krebs so schwer wie möglich macht. Hierbei handelt es sich nicht um eine besondere Krebsdiät. Krebsdiäten halte ich sowieso für kontraproduktiv, da sie meist sehr einseitig sind und Körper schwächen anstatt ihn zu stärken.

Das Buch wurde von zwei anerkannten Forschern geschrieben. Hier werden Lebensmittel vorgestellt, die es den Krebszellen besonders schwer machen. Einige führen die Krebszellen in den Selbstmord (Apoptose), andere erschweren es den Krebszellen neue Blutgefäße zu bilden (Angiogenese).

Das Gute ist, dass die meisten Lebensmittel eigentlich recht beliebt sind, nicht so viel kosten und ganz einfach in die tägliche Ernährung eingebaut werden können. Ich habe mir zum Beispiel einen neuen Ernährungsstil angewöhnt und mag mein selbstgemachtes Essen schon viel lieber als in früheren Lieblingsrestaurants.

Außerdem werden auch zahlreiche Informationen dazu geliefert, was bei Krebs so alles passiert und wie die krebshemmenden Inhaltsstoffe von z.B Brokkoli oder Beeren auf die Krebszelle wirken.

Ich finde dieses Buch lohnt sich nicht nur für Krebspatienten, sondern für alle die erkannt haben, dass Krebs immer häufiger vorkommt und es dieser Krankheit so schwer wie möglich machen wollen im eigenen Körper Fuß zu fassen.

 

"Das Heilende Bewusstsein - Wunder und Hoffnung an den Grenzen der Medizien" von Joachim Faulstich

 

Aufmerksam auf das Buch wurde ich nachdem ich mir die Doku "Geheimnis der Heilung" (zum anschauen klicken) angesehen habe. Diese wurde mir wärmstens empfohlen und hat mich so sehr begeistert, dass ich mir dieses Buch holen MUSSTE. Und ich habe es nicht bereut.

Eigentlich hatte ich damit gerechnet von den selben Fällen zu lesen, die auch in der Doku vorkommen. Aber das Buch befasst sich nur mit der Thematik und zeigt geheimnisvolle Heilungen an anderen Beispielen.

Faulstich berichtet unter anderem von wundersamen Heilungen, die er selbst erlebt hat und zeigt an vielen Fallbeispielen, dass es durchaus mehr gibt als uns die Schulmedizin glauben lassen will. Es geht um Heilungen von Kranken, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden. Aber auch der Fall einer Heilung, die nicht funktionierte, obwohl es nach schulmedizienischer Sicht hätte funktionieren müssen wird beschrieben. Weder die Familie noch die Patientin selbst glaubten an eine Heilung... sie waren fest davon überzeugt, dass sie sterben würde, was sie auch tat.

Faulstich erzählt in diesem Buch von den verschiedensten Begnungen und Heilungen. Darunter findet man unter anderem auch Schamanen aus "primitiven" Völkern, Traumreisen, Hypnsoe, Quantenphysik und auch die Simonton Methode. Was man davon alles glaubt ist jedem selbst überlassen, aber auch wenn sich das alles sehr esoterisch anhört finde ich es sehr sachlich geschrieben.

Wenn man sich ein wenig darauf einlassen kann, dass Heilung mehr ist als die Schulmedizin hergibt ist das Buch genau das Richtige.

 

"Krebs bekämpfen mit Vitamin B17" von Peter Kern

 

 

Die Worte Aprikosenkerne, Amygdalin, Laetrile oder Vitamin B17 hat sicher jeder schonmal gehört oder gelesen, der sich mit Krebs auseinandergesetzt hat. Es ist eines der wohl umstrittensten Themen. Die einen schwören darauf und andere wiederum halten es für Gift. Selbst das Amt für Risikobewertung warnt davor und auf jeder Packung Bittermandeln oder bitterer Aprikosenkerne muss ein Warnhinweis stehen. Ob es gegen Krebs hilft kann ich nicht sagen, aber ich esse weit mehr als das Amt für Risikobewertung "empfielt" und mir geht es bestens. Negatives konnte ich in den letzten 6 Monaten dabei nicht feststellen. Auch sämtliche Onkologen meinten dagegen sei nichts einzuwenden solange es mir dabei gut geht. Nur einen positiven Effekt soll ich nicht erwarten, da es keine Studien gibt, die diese belegen.

Herr Kern beschreibt zu Beginn erst einmal wie sich das Thema Krebs in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und gibt einen Einblick in die verschiedenen Theorien und Thesen, die sich im Laufe der Geschichte zum Thema Krebs entwickelt haben.

Dass Amygdalin sich positiv auf die Krebserkrankung auswirken soll wird angenommen, weil gerade die Völker vom Krebs verschont bleiben, die viel Amygdalin in Ihre Ernährung mit einbeziehen. Ich persönlich finde so etwas glaubwürdiger als so manche Studien. Herr Kern stellt auch andere Lebensmittel vor, die gewisse Mengen Amygdalin enthalten.

Besonders Interessant fand ich die Throphoplastenthese, wonach Enzyme der Bauchspeicheldrüse eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Krebszellen spielen.

Das Thema B17 ist ein sehr schwieriges und umstrittenes Thema und sollte mit dem behandelten Arzt abgesprochen werden. Eine Wirksamkeit wird wohl kaum ein Arzt bestätigen, aber zumindest Gefahren sollten abgeklärt werden.

 

Das Buch gibt viele weitere interessante Einblicke in die Krebserkrankung und beschränkt sich nicht nur auf das Thema Vitamin B17. Ich war positiv überrascht.

 

"Prognose Hoffnung - Liebe, Medizin und Hoffnung" von Dr. Bernie Siegel

 

 

Ein wirklich fantastisches Buch, was mich noch weiter in der Meinung bestärkt hat, dass die innere Einstellung eine wichtige Rolle im Krankheitsverlauf spielt. Auch wenn eine positive Einstellung alleine den Krebs nicht wegzaubert stärkt sie unsere Selbstheilungskräfte und fördert auf jeden Fall unsere Lebensfreude in der verbleibenden Zeit. Und dieser Punkt ist doch das Wichtigste, oder?!

Dr. Bernie Siegel schreibt über seine eigene Erfahrungen als Arzt. Er nennt viele Fallbeispiele aus seiner Praxis als Chirug. Es ist schön solche Beispiele von einem ECHTEN Schulmediziner zu lesen. Dr. Bernie Siegel hat schon zahlreichen seiner eigenen Patienten Hoffnung gegeben und mit diesem Buch hat er auch mir noch eine Riesenportion davon geschickt.

 

Ein echter Schulmediziener zeigt an Beispielen seiner eigenen Patienten wie wichtig eine positive Einstellung und Hoffnung ist. Eine glaubwürdige Portion Hoffnung.

 

 

"Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten" von Thomas Hartl

 

 

Ein weiterer Hoffnungsspender! Hier werden wahre Geschichten von Menschen erzählt, die mit verschiedenen Krebserkrankungen "zum Sterben nach hause geschickt wurden".

Ich fand es einfach nur wunderbar Geschichten von anderen Betroffenen zu lesen, die es "geschafft" haben. Das schöne war auch, dass man auch sonst viel über diese Personen erfährt. Man lernt sie schon richtig kennen. Man erfährt wie sie gelebt haben, bevor die Diagnose kam und auch wie sie später mit dieser umgegangen sind. Was ging in Ihnen vor als die Ärzte ihnen kaum Hoffnung gelassen haben? Was war das "Wundermittel", mit dem sie den Krebs besiegt haben?

Überraschung!!! Es gibt wohl kein Wundermittel. Jeder hatte seine eigene Strategie. Die einen verlassen sich auf Homöopathie, andere visualisieren oder suchen Rettung im Gebet. Aber eines hatten ALLE gemeinsam. Sie alle haben ETWAS getan. Etwas von dem sie überzeugt waren. Genau das habe ich auch bei den meisten Langzeitüberlebenden festgestellt, die ich kennenlernen durfte.

 

Dieses Buch gibt einem das Gefühl nicht alleine mit seiner Diagnose darzustehen und zeigt, dass etwas abseits der schlechten Meldungen existiert und Krebs kein Todesurteil sein muss.

 

"Das Antikrebs-Buch: Was und schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln" von David Servan Schreiber

 

Dies ist das wohl bekannteste Buch und der "Krebsbüchern".

Der Autor selbst war Arzt und Neurowissenschaftler und erkrankte auch an einem Gehirntumor. Auch bei ihm handelte es sich um einen Tumor WHO Grad 3. Leider verstarb er 2011 an einem Rezidiv welches dann schon WHO Grad 4 war.

Dennoch sollte man bedenken, dass er erst 20 jahre nach der Erstdiagnose gestorben ist. Und wie es scheint hat er davon die meiste Zeit gesund und glücklich gelebt. Ich finde das ist doch schon sehr viel Wert. Zudem man auch bedenken sollte, dass die Möglichkeiten zur Behandlung heute ganz andere sind und in den nächsten 20 Jahren sicherlich deutlich besser werden.

Servan-Schreiber gibt viele Einblicke in sein Leben mit dem Tumor. Was in ihm vorging und wie er es seinem Umfeld beigebracht hat. Er zeigt auf, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist. Stress vermeiden und gewisse krebshemmende Lebensmittel bilden die Basis.

Durch die Informationen aus seinem Buch und die Informationen zu seinem Rezidiv, die man online nachlesen kann, hatte ich den Eindruck, dass bei seiner Erstdiagnose und seinem Rezidiv ein Ereignis welches ihn emotional stresste stattgefunden hat. Ob und wieviel dieser Stress dabei eine Rolle spielte werden wir wohl nie erfahren, aber es ist zumindest ein Hinweis.

 

David Servan-Schreiber gibt mit diesem Buch ein großes Stück Hoffnung und viele wertvolle Tipps zum Umgang mit der Krankheit. Auch wenn er nach 20 Jahren an seinem Tumor starb darf man nicht vergessen, dass er die Statistiken geschlagen hat und fast 20 Jahre beschwerdefrei gelebt hat!