Brokkoli

Der gesunde Kranke

Brokkoli

 

Brokkoli, sowie auch andere Vertreter der Kreuzblütler wie z.B. Blumenkohl und andere Kohlsorten sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, die uns gegen den Krebs stärken. Einer dieser sekundären Pflanzenstoffe nennt sich Sulforaphan. Dieser Stoff soll z.B. Tumorstammzellen empfindlicher für die Therapie machen.

Sulforaphan soll aber auch helfen Krebszellen in den Selbstmord zu treiben (Apoptose).

 

 

Brokkoli-Sprossen sind noch besser

 

 

Aber noch viel mehr Sulforaphan findet sich in Brokkolisprossen. Diese enthalten etwa 10- 100 mal so viel Sulforaphan wie Brokkoli. Die Sprossen kann man selbst einfach ziehen. Man benötigt nur die Samen und ein "Keimgerät". So ein "Keimgerät" hat 3 Etagen. Als ich gemerkt habe, dass ich so viel davon esse habe ich mir einfach ein zweites gekauft und aus meinem 3 Etagen einen 6 Etagen Tower gebaut. Man sollte dann zwei mal täglich etwa einen halben Liter Wasser über die Sprossen gießen. Das Wasser tropft dann von Etage zu Etage bis es in einer Schale gesammelt wird. Das Wasser eignet sich gut als Blumenwasser. Natürlich kann man damit auch viele andere Sprossen ziehen, die sich auch super auf unsere Gesundheit auswirken. Die Sprossen passen gut in Salat oder aufs Brot. Auch bei vielen Gerichten kann an sie einfach darüber streuen. Aber nicht mitkochen, da so viele Nährstoffe verloren gehen würden!

 

 

Weitere Vorteile von Brokkoli und co

 

 

Auch wenn die Forschung auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen steckt lohnt es sich reichlich Sulforaphan über die Nahrung aufzunehmen. Brokkoli und seine Verwandten bringen uns nämlich noch viele weitere Vorteile. Sie sind reich an Nährstoffen. So liefert zum Beispiel eine Portion Brokkoli (200g) mehr als den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C und versorgt uns mit vielen anderen wichtigen Nährstoffen. Außerdem sind Brokkoli und natürlich anderes Gemüse kalorienarm. Da auch Übergewicht das Krebsrisiko erhöht ist es doch recht sinnvoll fettes Fleisch gegen frisches Gemüse einzutauschen.

 

 

 

Die richtige Zubereitung

 

 

Wichtig ist natürlich, dass man Brokkoli (und anderes Gemüse) richtig zubereitet. Wer ein bisschen Brokkoli in viel Wasser weich kocht hat wohl nicht mehr viel davon. Ich gebe Brokkoli oft in die verschiedensten Gemüsepfannen. Brokkoli muss auch gar nicht gekocht werden. Er könnte auch roh gegessen werden. Ich gebe ihn immer ganz zum Schluss in die Pfanne und rühre ihn nur unter. So bleibt er auch noch schön knackig. Wichtig ist auch, dass man den Brokkoli (und eigentlich alles andere auch) gut kaut. Nur so kann der Körper die wertvollen Inhaltsstoffe gut absorbieren.

 

 

Hier noch ein paar Quellenangaben zu den von mir gegebenen Infos:

 

Buch: "Krebszellen mögen keine Himbeeren"

Buch: "Das Anti-Krebs Buch"

Buch: "Der kleine Souci-Fachmann-Kraut"

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ShowSingleNews.176.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=6225

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sulforaphan-brokkoli-ia.html