Kritischer Umgang mit der Schulmedizin

Der gesunde Kranke

 

Kritischer Umgang mit der Schulmedizin

 

Nein, ich möchte die Schulmedizin hier nicht verteufeln und schon gar nicht Leuten raten nicht zum Arzt zu gehen oder konventionelle Behandlungen konsequent abzulehnen oder sogar abzubrechen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Ärzte nur Menschen sind und Fehler machen. Man darf auch nicht vergessen, dass Ärzte nur Dienstleister sind und Pharmakonzerne Produkte zu möglichst hohen Preisen verkaufen wollen.

 

Zu viele unnötige OPs

 

Von der Kritik, dass in Deutschland viel zu oft operiert wird hört und sieht man in den Medien immer mehr. Unter den Kritikern sind auch viele Ärzte, die das moralisch nicht mehr vertreten konnten. Auch Vergleiche mit anderen Ländern zeigen, dass Deutschland wesentlich öfters operiert, als andere Länder. Schuld an den vielen unnötigen Operationen sollen Bonuszahlungen für Operationen sein, so wie wirtschaftlicher Druck auf die Krankenhäuser. So wie ein Versicherungsvertreter Versicherungen an Menschen verkaufen soll, die diese eigentlich gar nicht brauchen, so haben auch viele Ärzte den Druck zu operieren, obwohl es nicht unbedingt notwendig wäre. Aus "Man KÖNNTE operieren" wird zum Beispiel ein "Man rät DRINGEND zu einer OP". Das ist kein Wunder, da solche Bonuszahlungen etwa 30% des Gehalts eines Chefarztes ausmachen können. Ich möchte Ärzte auch nicht zwangsläufig verurteilen, denn ich kann mir vorstellen, dass der wirtschaftliche Druck an die Krankenhäuser sehr hoch ist.

 

Meine Erfahrung dazu

Ich selbst hatte auch schon eine solche Erfahrung gemacht. Ich hatte im Mai 2012 (also etwa 8 Monate nach der OP) wieder mal ein MRT und eigentlich sah alles super aus. Kein Wachstum, sondern eher ein kleiner Rückgang des Resttumors. Eine Woche später bekam ich einen Anruf, dass mir wegen einer kleinen Kontrastmittelaufnahme DRINGEND zu einer erneuten Operation und einer Chemotherapie geraten wird. Ich konnte das gar nicht glauben. Mir ging es bestens, ich war wieder voll im Berufsleben und auch im Training ging es wieder gut voran... Außerdem stand mein 25er Geburtstag bevor... Ich sollte mich also wieder einer sehr riskannten Operation unterziehen und eine Chemotherapie machen, obwohl mein Resttumor geschrumpft ist? Ich habe erstmal abgelehnt und meinen Neurologen vor Ort befragt, der übrigens meinen Tumor damals "entdeckt" hat und nun der Arzt meines Vertrauens ist. Er sah auch erstmal keinen Grund für eine Operation oder Chemotherapie, riet mir aber eine Zweitmeinung einzuholen, was ich auch tat.

Auch hier wurde nicht zu einer weiteren OP geraten und die kleine Kontrastmittelaufnahme schien wohl so kurz nach der Bestrahlung ganz normal zu sein. Um mich zu beruhigen empfahl der Arzt mir aber einen PET Scan machen zu lassen. Dieser wird in der Regel nicht von der Krankenkasse gezahlt, aber durch die Empfehlung des Arztes und der Schilderung der Situation hat die Krankenkasse eingewilligt die Kosten zu übernehmen. Eine OP plus Chemo sind nun mal teurer als der PET Scan. Auch hier wurde kein Grund gesehen noch einmal zu operieren. Also man könnte sagen, dass von 4 Ärzten bzw. Krankenhäusern nur das Krankenhaus zu OP und Chemo geraten hat, welches daran verdient hätte. Was lernen wir daraus? Auch wenn es das behandelnde Krankenhaus es gut gemeint hat, hat es sich gelohnt eine Zweitmeinung zu einzuholen. Holt euch IMMER eine Zweitmeinung von einem Arzt der an der Behandlung, die er empfiehlt (oder auch nicht) NICHTS VERDIENT! Die MRTs , die ich danach hatte waren übrigens alle sauber und es geht mir nach wie vor bestens.

 

Die Geldmaschine Krebs

Man darf nicht vergessen, dass Krebs eine riesige Geldmaschine geworden ist. Jährlich werden mehrere hundert MILLIARDEN daran verdient, dass Menschen an Krebs leiden. Warum sollten Pharmaunternehmen also daran forschen Krebs zu HEILEN? Ist es nicht viel lukrativer die "mediane Überlebenszeit" zu verlängen? Wird die mediane Überlebenszeit um 3 Monate verlängert bedeutet das für die Pharmaindustrie oft sie kann 3 Monate länger Chemo verkaufen. Ein "geheilter" Patient wäre mit einem verlorenen Kunden zu vergleichen. Es ist also nur logisch, dass daran geforscht wird, wie man den Krebs verlangsamt anstatt ihn zu heilen.

 

Studien kosten Geld und nur was Geld bringt wird erforscht

 

Auf die Frage, ob ich meinen Krankheitsverlauf mit einer entsprechenden Ernährung beeinflussen könnte wurde ich immer darauf hingewiesen, dass es dazu keine aussagekräftigen Studien gäbe. Aber wie sollte es die auch geben? Studien sind sehr sehr teuer und mit dem Ergebnis, dass man durch Ernährung alleine ein besseres Ergebnis erzielen könnte, als mit der Chemotherapie würde wohl kaum Geld einbringen. Pharmakonzerne würden dadurch sogar riesige Verluste machen. Leider führt es wohl auch oft dazu, dass Studien geschönt werden. So gilt ein Patient z.B. nach 5 Jahren als "geheilt". Viele Rezidive sind aber auch nach über 10 Jahren aufgetreten. Alternativen zur Chemo hat man zum Teil unterdrückt anstatt die Wirkung richtig zu erforschen, da man damit kein Geld verdienen konnte und eine Wirksamkeit schlecht für das (Krebs)Geschäft wäre. Ein Beispiel wäre da das Amygdalin aus bitteren Aprikosenkernen. Es gab wohl schon einige Studien, die eine positive Wirkung belegen, aber diese wurden so dargestellt, dass die Ergebnisse als nicht zufriedenstellend galten. Aber der Höhepunkt ist, dass bittere Aprikosenkerne als giftig bezeichnet werden. Das Amt für Risikobewertung schreibt sogar vor einen Warnhinweis auf die Verpackungen anzubringen. So wird gewarnt nicht mehr als 2 Kerne pro Tag zu essen, da sonst Vergiftungsgefahr droht. Entweder ich bin unvergiftbar oder die Warnung ist ein wenig übertrieben. Ich esse inzwischen etwa 30 oder mehr Kerne am Tag und habe keinerlei Vergiftungserscheinungen. Auch Ärzte meinten bisher, dass ich zwar keine positive Wirkung erwarten soll, aber solange es mir dabei gut geht spricht nichts dagegen. Hinzu kommen zahlreiche Verschwörungstheorien zum Thema "Krebsindustrie". Davon darf man natürlich auch nicht alle glauben, aber ich bin mir sicher die ein oder andere Wahrheit findet man dort schon. Das Video gibts hier. Aber wie gesagt, sollte auch bei den kritischen Stimmen aussortiert werden, denn auch da ist viel Mist dabei.

 

Aber es gibt auch noch die "Guten"

 

Wenn man die Augen offen hält sieht man auch, dass es Forschnungen gibt, die sich darauf konzentrieren, wie man mit bestimmten Lebensmitteln seine Prognose verbessern kann. Ein gutes Beispiel ist eine Forschungsgruppe aus der Uni-Klinik Heidelberg, die sich mit der Wirkung von Sulforaphan aus Brokkoli beschäftigt und da auch schon gute Ergebnisse erzielt hat. Leider werden diese Forschungen nicht von der Pharmaindustrie gesponsort und die Forscher sind auf Spendengelder angewiesen. Es wäre schön, wenn es mehr Forschnungen abseits von Chemo und Co geben würde.

 

Fazit

 

Man sollte der Schulmedizin und deren Studien immer kritisch gegenüberstehen und schauen, was man zusätzlich für sich machen kann. Aber auch da sollte man vorsichtig sein, weil viele unseriöse "Wunderheiler" unterwegs sind, die für teures Geld Unsinn verkaufen, der evtl. auch Schaden anrichten kann. Für mich ist der richtige Weg die Schulmedizin mit einer gesunden Lebensweise, viel Sport, wenig Stress und krebshemmende Lebensmittel (die auch für "Gesunde" gut sind) zu kombinieren.